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„Du wirst mehr in den Wäldern finden

als in den Büchern:

Bäume und Steine werden dich lehren,

was kein Lehrmeister dir zu hören gibt!“


Bernard von Chartres


Seit  das Kiesel-„Klimpern“ vor mehreren Jahren an den Voralpenflüssen wieder entdeckt wurde interessiert sich ein wachsender Kreis von Menschen für den akustisch-musikalischen und ästhetisch-gestalterischen Einsatz von Kieselsteinen im pädagogischen, künstlerischen und therapeutischen Bereich.  


Das Musizieren mit Kieseln ist an keine musikalische Gattung und an keinen speziellen Stil gebunden, es kennt keine kulturellen Grenzen und lässt der individuellen schöpferischen Entfaltung freien Lauf.



Aus  Kieselsteinen Rhythmen und Melodien hervor zu zaubern kann spielerisch erlernt und weitergegeben werden.


Die Steine können als (Hand-)Trommel und/oder als (Mund-) Melodika verwendet werden. Vor allem letzteres erfordert ein gewisses Maß an Einstimmung und Übung.


Da die Spiel-Art („Technik“) nicht so einfach ist wie sie anmutet, kann die Anleitung  durch eine/n ausgebildete/n bzw. geübte/n Spieler/in sehr förderlich sein.



Der persönliche Kontakt zu einer/einem Kieselklangkundigen hilft bei den ersten Übungsschritten, ermutigt zur Verfeinerung des Steinspiels und lässt Einblicke und Erfahrungen zu, wie sie durch technische Medien nicht vermittelt werden können.



Um die unmittelbare Begegnung zwischen Kiesel(klang)freunden zu ermöglichen, veranstaltet das Kieselkonservatorium mindestens einmal im Jahr an einem ausgewählten Ort einen Kieselklangkurs.


Neben der Vermittlung von künstlerischen Grundlagen und naturkundlichen Zusammenhängen spielt die Erschließung mythologischer Quellen, psychologischer Gesichtspunkte und spiritueller Impulse eine tragende Rolle.



Das Kiesel-Konservatorium versteht sich als freie Bildungsinitiative zur Förderung der Begegnung mit Natur und Kultur. Als fachübergreifender Lernort  für ökologische Klangerzeugung und elementare Musikausübung ist es (im Sinne des o.s. Zitats) an keine feste Stätte gebunden. Es ereignet sich jeweils dort, wo Menschen zusammenkommen, um sich auf das Spiel mit den Steinen einzulassen.


Wer sich intensiver mit der faszinierenden Ur-„Kunde“ von den Steinen auseinandersetzt, sich mit ihren Qualitäten verbindet und sich spielerische Fertigkeiten aneignet, die sich hören lassen können, kann eine Urkunde als Kieselklang-Kundige/r bekommen und in das „Kiesel-Konsortium“ aufgenommen werden.



                                                                                                                       

(Im Verzeichnis „Kiesel-Kollegium“ sind Menschen zu finden, die sich für das musikalische Kieselsteinspiel qualifiziert haben bzw. erfahren sind und bereit sind ihre Fertigkeiten und ihr Wissen weiter zu geben.)

 
2a_Kurse/2a_Kurse.html

Foto: Silvia Hoppe

Foto: Karl M. Ranftl

Foto: Gabi Buschmann

Foto: Werner Buschmann